Gabi Streicher
ist eine der wenigen Autodidakten, die aufgrund ihrer ehrlichen Absichten in der Malerei wie selbstverständlich, spielerisch, einen ureigenen Stil und Weg gefunden hat, eine sehr angenehme heile, kindliche Welt darzustellen. Mit Hilfe der Darstellung von Katzen, in einer Weise wie es nur paradiesische Künstlerseelen können, gelingt es ihr, den von Michael Ende, anlässlich einer Diskussion, so dringend geforderten therapeutischen Effekt in die Kunst einzubringen.
Beim Betrachten ihrer Bilder ist man sogleich in einen angenehmen Zustand versetzt.
Die immer im Menschen vorhandene Sehnsucht nach heiler Welt wird wach, angstfreie, spielerische Szenarien einer wunderbaren Welt tun sich auf.
Dies alles schafft die Künstlerin mit geradezu spartanischem technischen Aufwand Tusche, in dünnen Strichen, mit der Feder aufs Papier gebracht, genügt ihr, als Einsatz um diese Wirkung zu erzielen.
Mit geringstem technischen Einsatz, große Emotionen und freudiges, neugieriges Staunen beim Betrachter hervorzurufen. Mit der Einfachheit und Liebenswürdigkeit ihrer Zeichnungen viele Menschen tief in ihrer Seele angenehm berühren zu können, darin liegt die hohe Wertigkeit ihrer Kunst.